So oder fast genauso begann alles. Nach langen „Wanderjahren“ als Zupfinstrumentenmacher in verschiedenen Gitarrenbauwerkstätten habe ich mich schließlich in einem kleinen Ortsteil von Markneukirchen niedergelassen. Wenn ich heute zurückblicke, erinnere ich mich gern an diese Anfänge voller Neugier, Experimentierfreude und Tatendrang. Und trotz aller Veränderungen und der großen Berufserfahrung, die ich gesammelt habe, bleibt mein ursprünglicher Gedanke bis heute unverändert – Zeugnis dafür, dass manche Ideen mit der Zeit nur reifen, aber nicht verschwinden.
Auch wenn ich es vorziehe, meine Instrumente für mich sprechen zu lassen, mag der eine oder andere vielleicht etwas neugierig sein auf meine Person: Geboren wurde ich 1970 in Ribnitz-Damgarten. Beruflich schlug ich zunächst eine ganz andere Richtung ein, bevor es mich dann unwiderstehlich zum Instrumentenbau hinzog. Ganz besonders die akustischen Gitarren hatten es mir angetan. So absolvierte ich von 1997 bis 1999 bei Andreas Schack eine Lehre zum Zupfinstrumentenmacher und sammelte anschließend Berufserfahrung bei verschiedenen Gitarrenbauwerkstätten. In dieser Zeit lernte ich den „Musikwinkel“ kennen, jene traditionsreiche, dem Instrumentenbau verbundene Region im Oberen Vogtland. Seit 2017 habe ich hier in Gopplasgrün, einem Ortsteil der Musikstadt Markneukirchen, meine eigene Werkstatt.
Jörg Lawrenz
Zupfinstrumentenmacher
Gitarren der besonderen Art zu schaffen, das ist meine große Leidenschaft. Dabei neue Wege gehen, aber auch Altbewährtes anzuwenden – dies zeichnet meine Instrumente aus. Vertieft habe ich mich dabei hauptsächlich in den Bau akustischer Gitarren.
Jede einzelne Gitarre erfährt bei ihrer Herstellung ein ständiges Anpassen und Abstimmen auf Wünsche und Ansprüche ihres zukünftigen Spielers. Eine aufwendige Bau-Dokumentation darf auf diesem Entstehungsweg nicht fehlen.
Als Material kommt langjährig abgelagertes Tonholz bester Qualität zum Einsatz. Es wurde auf natürliche Weise allen bei uns vorkommenden, jahreszeitlichen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Diese alte Tradition kommt dem Klang und der Widerstandsfähigkeit des späteren Instruments zugute.
Auf dem Weg zu Ihrer Wunschgitarre sind viele Kombinationen möglich, was Holzart, Mensur, Halsbreiten, Rosetten, Spänezusammenstellung usw. anbelangt. Auch einfach mal ein „Reduzieren“ ist gerne machbar.
Vielleicht hat dieser kleine Einblick in meine Arbeit Ihre Neugier geweckt. Wenn Sie mehr über mich und meine Gitarren erfahren möchten, lade ich Sie ganz herzlich ein: Schreiben Sie mir eine Nachricht, rufen Sie mich an oder schauen Sie, bitte nach kurzer Terminabsprache, einfach einmal bei mir vorbei. Ich würde mich freuen! Und vielleicht ist dies dann sogar der Startpunkt auf dem Weg zu Ihrer künftigen Traumgitarre ...
